Ergo basiert auf dem Proof-of-Work-Protokoll Autolykos.
Proof-of-Work (PoW) ist eine bewährte und erprobte Methode und bietet gegenüber Proof-of-Stake (PoS) einige Vorteile. Charles Hoskinson geht auf einige dieser Vorteile in einem seiner Live-AMAs (mit Zeitstempeln) ein.
Obwohl PoS ein sehr sicheres Protokoll ist, können einige Smart Contracts die konsens-theoretischen Sicherheitsmerkmale von PoW für einen Teil ihrer Ausführung benötigen. Je größer eine dApp ist, wenn sie besicherte, dezentrale Finanztransaktionen (collaterized DeFi) durchführt, desto größer ist der ihr zur Verfügung stehende Stake - und da dies im Proof of Stake-Konsens noch nicht vollständig gelöst wurde, stellt dies eine Schwachstelle dar. Ergo bringt die bewährte Sicherheit von PoW mit ausreichender Sicherheit für alle komplexeren DApps-Implementierungen auf das gemeinsame UTxO-Modell, und versucht nicht, die in PoW inhärenten kryptographischen Konzepte auf PoS zu übertragen, wo die spieltheoretischen Auswirkungen des Protokolls völlig anders sind.
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Handbook-Seite zu Cardano
Blogpost "Ergo: Why Proof of Work?" (Medium)
Blogpost "Entering the Next Era of Pow With Ergo" (Medium)
Ursprünglich war in Autolykos v1 eine Nicht-Auslagerbarkeit (non-outsourcability) eingebaut. Es stellte sich allerdings heraus, dass es wegen Smart Contracts im Grunde unmöglich ist, Pools zu verhindern. Damit diese "Lücke" nicht nur von wenigen großen Playern ausgenutzt werden konnte, wurde die Funktion deaktiviert. Ergo konzentriert sich jetzt auf die Speicherhärte, um das Mining so fair wie möglich zu halten, was zumindest ASICs am Mining hindern sollte. Es gibt auch einige Verbesserungen für Pooling, z.B. das Stratum 2 Protokoll.
“Bypassing Non-Outsourceable Proof-of-Work Schemes Using Collateralized Smart Contracts” https://ia.cr/2020/044 wurde von Alex Chepurnoy beim WTSC workshop associated with Financial Cryptography and Data Security 2020 in Malaysia vorgestellt.
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Interview mit Robert Kornacki (YouTube)
Mining-Pools bieten einen Puffer gegen solche Netzwerkangriffe, da die Hash-Rate auf Tausende von einzelnen Miner:innen verteilt ist.
Der speichergehärtete Aspekt von Ergo macht diesen Angriffsweg auch sehr teur, da nicht so einfach ASICs für den Angriff angemietet werden können. Theoretisch könnte jemand aber in der Tat eine riesige GPU-Farm aufbauen, um einen solchen Angriff zu starten. Wenn also solch ein böser Akteur ein Lagerhaus mit ASICs mieten und auf einer vergleichsweise kleinen Blockchain schürfen kann, sind 51%-Angriffe eine mögliche Option... wenn es für diesen Akteur dann auch eine Offramp gibt (= eine Möglichkeit, den "Gewinn" in Fiatgeld umzuwandeln).
Normalerweise wird dieser Angriff aus Profitgründen durchgeführt und führt zu einem massiven Verkauf bei einem Exchange. Das bedeutet, dass der Angreifer die Tokens an einen Exchange verkauft und sie dann via "double spending" selbst zurückerhält (da er die Blockchain kontrolliert, kann er beliebig Token mehrfach in Transaktionen verwenden). Ergos aktuelle Exchange-Situation bietet nicht die Liquidität für eine wirklich praktikable und profitable Offramp. Und wie gesagt ist das Anmieten von ASICs auch keine wirkliche Option. Ist so ein Angriff also theoretisch möglich? Ja. Aber auch wahrscheinlich oder überhaupt praktikabel? Eher nicht.
Du benötigst dafür eine dedizierte GPU (AMD/Intel), siehe Mining für mehr Infos.
Algorithmischer Stablecoin, gestützt durch eine Rücklagenreserve, die sich aus der Gegenüberstellung von Long- und Short-Wetten bildet. Siehe SigmaUSD für mehr Infos.
AMM + Order-Book Liquidität
Einen guten Vergleich zwischen Orakel-Pools von Ergo und Chainlink Orakeln findet man im ergoforum (von Robert Kornacki, Head of Research @ Emurgo)
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Handbuch-Seite zu Orakel-Pools
Is the Ergo Oracle Sleeper the Next Chainlink? (Reddit)
A new Cardano-based project is handling oracles a lot differently than Chainlink (cointelegraph.com)
Der kryptographische Teil von ErgoScript basiert auf Sigma-Protokollen und unterstützt nativ Schwellenwert-Signaturen, Ring-Signaturen und mehr. Deshalb erwarten wir, dass ErgoScript und das Design von Ergo es als vertragliches Geld für unzählige Anwendungen einzigartig nützlich machen. Ergo DApps und Offchain-Protokolle können dank Light Clients tatsächlich dezentralisiert implementiert werden.
Bei grundlegenderen Änderungen verfolgt Ergo einen Soft-Fork-Ansatz - wenn eine überwältigende Mehrheit des Netzwerks ein neues Feature akzeptiert, wird es aktiviert - alte Nodes, die nicht upgraden, arbeiten jedoch normal weiter und überspringen die Validierung dieses Features einfach. Daher sollten in Ergo keine störenden Hard Forks erforderlich sein.
Bei grundlegenderen Änderungen verfolgt Ergo einen Soft-Fork-Ansatz - wenn eine überwältigende Mehrheit des Netzwerks ein neues Feature akzeptiert, wird es aktiviert - alte Nodes, die nicht upgraden, arbeiten jedoch normal weiter und überspringen die Validierung dieses Features einfach. Daher sollten in Ergo keine störenden Hard Forks erforderlich sein.
Ergo-Mining wird immer stabil sein, im Gegensatz zu Bitcoin und anderen PoW-Währungen, bei denen das Mining nach der Emissionsphase instabil werden kann. Außerdem wird das Wachstum des Blockchain-States kontrollierbar und vorhersehbar, was die Hardware-Anforderungen für Ergo-Mining reduziert. Schließlich können die Miner:innen durch die Erhebung von Speichermieten (Storage Rent) auf inaktive Output-Boxen verlorene Münzen wieder in Umlauf bringen und so einen stetigen Schwund des zirkulierenden Volumens aufgrund von verlorenen Keys verhindern.
Alle Kryptowährungen sind auf Beiträge aus der wissenschaftlichen Forschungsgemeinschaft angewiesen. Erfreulicherweise bringt Ergo diese im Core mit!
Die Ergo Foundation ist eine von der Community getragene Entität mit folgenden Zielen:
Die Zuteilung von ERGs an die Treasury entspricht 10 % der gesamten Blockbelohnung in den ersten zwei Jahren und lässt den Miner:innen eine Blockbelohnung von 67,5 ERGs pro Block. Nach dem Ablauf der 2 Jahre erhält die Treasury weiterhin den Teil der Blockbelohnung, der 67,5 ERGs übersteigt, allerdings wird dieser nach zweieinhalb Jahren, wenn die Blockbelohnung 66 Ergs pro Block beträgt, bei 0 angelangt sein.
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Ergo-Foundation (ergoplatform.org)
Blogbeitrag zum Ausschüttungs-Plan von Ergo (ergoplatform.org)
“Ergo bedeutet 'daher/demzufolge' in Latein und 'Arbeit' im Griechischen. Ich bevorzuge zweiteres aber beides ist in Ordnung. Ursprünglich wurde der Name gewählt um zu verdeutlichen, dass das Design der Kryptowährung einen ERGOnomisch ist.”
Yoroi (Desktop) ist eine beliebte Wahl.
Mehr Infos dazu bei Wallets auf ergoplatform.org.
Android: Ergo Wallet
iOS: in Entwicklung
Yoroi (Mobile) wird ebenfalls in Zukunft ERG unterstützen.
Noch nicht, aber Unterstützung für Ledger ist unterwegs!
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